#b1908 – Ein Aufruf gegen den Konsens – Nie wieder Deutschland!

Am 19.08. wollen Neonazis in Spandau und Charlottenburg aufmarschieren. Anlass ist der 30. Todestag des NS-Politikers und Mitverfassers der Nürnberger Rassegesetze Rudolf Heß. Dieser beging 1987 im alliierten Kriegsverbrechergefängnis in Spandau Selbstmord. Aufbauend auf der Behauptung, es habe sich bei den Gründen seines viel zu späten Ablebens um einen Mord gehandelt, ist er seitdem Ziel neonazistischer Märtyrerverehrung (1).

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17.06. | Gegen den Aufmarsch der Identitären – Ein Auf-Zwischen-Ruf

Morgen, am Samstag den 17.06. will die “Identitäre Bewegung” wieder in Berlin aufmarschieren. Zu der europaweit beworbenen Demonstration behaupten die Organisatoren 1000 Teilnehmer zu erwarten. Wahrscheinlich werden es weniger. Die Route beginnt am Bahnhof Gesundbrunnen. Ziel ist der Hauptbahnhof. Der Beginn der Demonstration ist mit 14 Uhr angegeben. Die wichtigen Informationen zum Geschehen auf der Straße finden sich beispielsweise im Aufruf des Berliner Bündnis gegen Rechts.

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Gäste des AfD-Lokals „Ratskeller“ in Charlottenburg informiert

Im letzten Monat haben wir den Kontakt zu Gästen des Ratskellers in Charlottenburg gesucht. Unser Ziel war es, sie über den Ort an dem sie zu speisen gedachten aufzuklären. Vor dem Eingang des Ratskellers nutzten wir den unten aufgeführten Flyer-Text, um ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde schnell klar, dass abgesehen von Rechtsgesinnten hier offenbar nur noch wenige einkehren wollen. Blicke ins Innere des Kellers bestätigten diese Vermutung. Jene Seltenen, die kamen, konnten fast alle von einem Ausweichen auf andere Lokalitäten überzeugt werden.

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Redebeitrag | Antisemit*innen – Das sind immer die Andern

Redebeitrag auf der Demonstration zum Gedenken an die Reichspogromnacht:

Nicht erst seit der Fluchtbewegung der vergangenen paar Jahre versucht das bürgerliche Milieu sämtlichen Antisemitsimus bei Migrant*innnen zu verorten und sich dabei selber jeglichen diesbezüglichen Verdachts zu entledigen.
Dabei wird dann sehr schnell vergessen, dass die deutsche Gesellschaft von Günter Grass über Jürgen Möllemann bis Martin Homann mit einer breiten Auswahl angsehener, antisemitischer Stichwortgeber*innen versorgt war und ist.
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